28.03.2019

SLB-Erklärung zur Dürrehilfe

Zügige Auszahlung jetzt dringend geboten!
Der Sächsische Landesbauernverband e.V.(SLB) begrüßt die Entscheidung der Staatsregierung, die Ausreichung der Dürrehilfen fortzusetzen und auch Nebenerwerbslandwirten Unterstützung zu gewähren.
Das massive Drängen des Sächsischen Landesbauernverbandes e.V. (SLB) hat sich gelohnt: In einer gemeinsamen Erklärung haben gestern die Staatministerien für Finanzen (SMF) sowie für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) abgekündigt, die seit Mitte Dezember 2018 unterbrochene Auszahlung der Dürrehilfen an anspruchsberechtigte Landwirte fortzusetzen. Dafür hatte sich der SLB über Wochen intensiv eingesetzt, zuletzt auch mit einem Schreiben von SLB-Präsident Wolfgang Vogel an Ministerpräsident Michael Kretschmer, in dem Vogel noch einmal nachdrücklich um Unterstützung für eine baldige Auszahlung an die Betriebe bat.
„Mit der zügigen Auszahlung der Dürrehilfen bekommen anspruchsberechtigten Betriebe endlich dringend benötigte Liquidität“, zeigt sich der SLB-Präsident erleichtert über die Entscheidung der Staatsregierung. Denn nach wie vor sei zum einen die Futterversorgung angespannt. Zum anderen hätten darüber hinaus vielerorts die Feldarbeiten bereits begonnen, sodass für die Landwirte Kosten entstünden, die zeitnah beglichen werden müssen – was insbesondere für die Betriebe, die in einem komplizierten Antragsverfahren Anspruch auf Dürrehilfe nachweisen konnten, ohne die zugesagte Unterstützung ein Problem wäre. „Wir hoffen, dass die ausstehenden Auszahlungen nun zügig bei den Landwirten ankommen“, betont Vogel. „Wir werden die Entwicklung weiterhin wachsam verfolgen.“
Sehr erfreut zeigte der SLB-Präsident über die Entscheidung der Staatsregierung, die Dürrehilfe jetzt auch für Nebenerwerbslandwirte zu öffnen. „Die angekündigte staatliche Unterstützung trägt dazu bei, dass die dürrebedingten Verluste der Nebenerwerbslandwirte abgemildert und so Betriebsaufgaben aus ökonomischen Gründen vermieden werden“, sagte Wolfgang Vogel. „Schließlich leisten Nebenerwerbsbetriebe einen wichtigen Beitrag nicht nur für die Vielfalt der sächsischen Landwirtschaft, sondern als Einkommensergänzung auch für den Ländlichen Raum.“


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