22.02.2017

Sachsens Landesbauernverband lehnt auch 6 % Umschichtung ab!

SLB-Präsident Wolfgang Vogel bekräftigt erneut: Hände weg von den EU-Agrarzahlungen der ersten Säule

Der Bundesrat wird am 10. März über eine Umschichtung der Hektar-Prämien (1.Säule) zu den Programmen der zweiten Säule beraten.
Am Montag (20.02.2017) verständigten sich die Länder im Agrarausschuss des Bundesrates mit 11 gegen 5 Stimmen mehrheitlich auf eine Umschichtung der Hektar-Prämien zu den Programmen der Zweiten Säule in Höhe von sechs Prozent ab dem Jahr 2019. Sachsens Bauernpräsident Wolfgang Vogel lehnt im Namen der Mitglieder sämtliche Vorhaben, die zu einer weiteren Kürzung der Direktzahlungen führen, strikt ab.
„Bereits die Umverteilung der bestätigten, bis 2020 laufenden Agrarreform der EU von 4,5 Prozent (230 Mio. Euro) ist ein Eingriff in die Direktzahlungen an die Landwirte", sagte er. „Der nun erneut vorgesehene Eingriff reduziert die Direktzahlungen weiter auf 300 Mio. Euro in Deutschland und hat deutliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Landwirtschaftsbetriebe. Das ist einen eklatanter Vertrauensbruch gegenüber den Landwirten. Ich erwarte, dass die Mehrheit der Bundesländer, so wie auch der Freistaat Sachsen, die Gesetzesinitiative im Bundesrat am 10. März ablehnt," so Sachsens Bauernpräsident und DBV-Vizepräsident Wolfgang Vogel.


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